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Managementberatung – Blog Managementberater Joachim Simon, Braunschweig; Beratung Management

Self Leadership Studie gestartet

Gestern Abend um 23:59 Uhr haben wir die Tore zur Teilnahme an unserem wissenschaftlich begleiteten 6-wöchigen Self-Leadership-Programm geschlossen.

Die Zugangsvoraussetzungen waren recht hoch:
1) Führungskraft (mit Personalverantwortung fachlich und / oder disziplinarisch)
2) Bereitschaft zur Teilnahme an wöchentlichen Videocalls
3) Bereitschaft täglich etwa 20min. Zeit in die eigene Entwicklung zu investieren
4) Ein Mitarbeiter, der vor und nach den 6 Wochen ein Feedback gibt (via Fragebogen)
5) Das Commitment, auch bis zum Ende der Studie die vollen sechs Wochen am Ball zu bleiben

Wir haben 93 Führungskräfte gewinnen können - das freut uns außerordentlich!

Jetzt heißt es Daumen drücken, dass alles weiterhin so gut läuft, alle am Ball bleiben und wir dann auch gute Studienergebnisse und wertvolle Erkenntnisse erhalten!

Erfolgreiche Leistung imaginieren: Das Self-Leadership Skill der Top-Athleten

Nichts hat so viel Einfluss auf Dich wie Deine eigenen Gedanken. Du bist rund um die Uhr von Deinen Gedanken umgeben. Du sprichst mit niemandem so viel, wie mit Dir selbst. 

Um Deine Gedanken für Deinen persönlichen Erfolg aktiv einsetzen zu können, musst Du die negativen Gedankenmuster, die dich am Erfolg hindern, entschlüsseln und durch konstruktive, positive Gedankenmuster ersetzen. 

„The essence of our experience of life is centered within the inner world we create“ (Neck, Manz & Houghton).

 Die Technik, die ich Dir jetzt vorstelle, kommt aus dem Leistungsport, wo sie auch unter Mentalem Training bekannt ist. read on....

Natürliche Belohnung: Mit diesem Self-Leadership Skill bleibst Du wie von alleine motiviert

“If you love what you do, it doesn’t feel like work” (Elon Musk)

Mit diesem Blogpost lernst Du, wie Du Dich geschickt motivieren kannst – und das auch bei Tätigkeiten, die Dir überhaupt keinen Spaß machen!

Extrinsische versus intrinsische Motivation

Es gibt zwei Arten von Belohnungen: Auf der einen Seite gibt es solche, die von außen gesteuert werden. Hierzu zählen Gehaltserhöhungen, Lob, Urlaub, Auszeichnungen etc. Auf der anderen Seite gibt es die natürlichen Belohnungen, die unmittelbar an die zu bewältigende Aufgabe an sich verknüpft sind. Wenn Du z.B. gerne joggen, klettern oder Skifahren gehst, tust Du das wegen der Aktivität an sich. Natürliche Belohnungen steigern die sogenannte intrinsische Motivation. Eine intrinsisch motivierte Person braucht für die Bewältigung ihrer Aufgaben keine externen Anreize. Sie findet die Erfüllung in der Tätigkeit an sich und legt den Fokus auf die angenehmen, genussvollen Aspekte der Aufgabenbewältigung.

Beide Arten beeinflussen unser Verhalten und lassen uns motivierter arbeiten. Die natürliche Belohnung (intrinsische Motivation) ist im Arbeitsleben jedoch oft unterbewertet und wird nicht bewusst eingesetzt.

Im Folgenden werde ich Dir Wege aufzeigen, wie Du Dir Deine natürlichen Belohnungen zum Nutzen machen kannst und dadurch auf Deiner Zielgeraden mehr Zufriedenheit und Motivation erreichst. read on….

Selbsterinnerung: Ohne dieses Self-Leadership Skill wirst Du Deinen Weg verlieren

In diesem Blogpost lernst Du, was Du tun kannst, um Dich nicht von Deinem Ziel ablenken zu lassen und wie Du Dich wirkungsvoll an Dein Ziel erinnerst.

„Was soll der Edding auf deiner Hand?“

„Er erinnert mich daran, dass ich heute auf jeden Fall noch meine Anzüge aus der Reinigung abholen muss! Ansonsten habe ich für meinen Businesstrip nach Brüssel nichts zum Anziehen.“

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Selbstbelohnung: Der Self-Leadership Skill der es gut mit Dir meint

Frank wohnt in Berlin und arbeitet bei einem großen Automobilhersteller. Ich lerne in bei einem Tourenski-Seminar kennen. In der Vorstellungsrunde erzählt Frank, dass er kürzlich zum Teamleiter befördert wurde. Er wolle sich mit dem Tourenski-Wochenende für die harte Arbeit und das Erreichen seines persönlichen Jahresziels belohnen. Hierfür wählte er eine Sportart, die ihn schon länger reizte, aber bisher die Zeit fehlte.

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Positives Feedback geben – so geht es richtig

Warum »High Five« und »Good Job!« nicht ausreichen

Wie lobt man eigentlich richtig? Diese Frage stellte sich auch die US-amerikanische Professorin für Psychologie an der Stanford University Carol Dweck und machte dazu ein Experiment mit über 500 Kindern in den gesamten USA. Es gab zwei Gruppen. Beide Gruppen mussten einen speziellen Test machen und dieselbe Aufgabe lösen. Nach dem Test wurde die eine Gruppe für ihre Intelligenz gelobt: „Wow, ihr seid echt intelligent, so gut wie ihr den Test gelöst habt!“ Die andere Gruppe wurde für ihre Anstrengungsbereitschaft gelobt: “Wow, ihr habt Euch echt angestrengt und nicht aufgegeben, deshalb habt ihr so gut abgeschnitten!“ read on….

So führen Sie mit Agilität

Diese 7 neuen Führungskompetenzen brauchen Sie, um agil führen zu können

Was ist nötig, um die Herausforderungen an Führung heutzutage zu bewältigen? Agilität ist ein Begriff, der in diesem Zusammenhang immer wieder fällt. Führungskräfte müssen agil sein. Doch was bedeutet das – speziell im Hinblick auf die Führungskompetenzen? Die Anforderungen an die »neue Führung« haben sich verändert. Wissenschaftler und Berater haben hierzu in aufwändigen Analysen und Studien die 7 wichtigsten Führungskompetenzen für die agile Führung identifiziert. Eingeflossen ist dieses Ergebnis in das Messinstrument Power-Potential-Profile®, mit dem Führungskräfte auch im Rahmen eines 360-Grad-Feedbacks ihre Führungskompetenzen entwickeln können. read on….

Was motiviert meine Mitarbeiter, und wie kann ich meine Mitarbeiter motivieren?

Mit diesen 11 Fragen lernen Sie das Motivationspotenzial Ihrer Mitarbeiter kennen

In meinen Trainings werde ich oft gefragt: Wie kann ich herausfinden, was meine Mitarbeiter wirklich motiviert? Die beste Möglichkeit ist hierzu ein professionelles Tool wie das Reiss Motivation Profile® einzusetzen. Die zweitbeste Möglichkeit ist es, über ausgewählte Fragen, die man direkt im Gespräch stellt, zu arbeiten. read on….

Soll ich bleiben oder kündigen?

Woran Sie erkennen, dass Sie gute Arbeit haben und wann es Zeit ist, den Job zu wechseln

Neulich ruft mich ein alter Freund aus meiner Zeit bei einem großen Telekommunikationsunternehmen an. Er hat – und zwar ohne zu wissen, was er stattdessen tun will – dort seinen Job gekündigt. In unserem langen und spannenden Gespräch über seine Erfahrungen und Motive, die zu dieser Entscheidung geführt hatten, sagte er:

„Ich will wieder dieses Gefühl haben, dass es einen Unterschied macht, ob ich meinen Job gut oder schlecht oder überhaupt mache. Letztlich habe ich in den letzten Jahren einfach nur geguckt, dass irgendwelche Zahlen so aussahen, dass meine Vorgesetzten sich damit wiederum nach oben brüsten konnten – wenn sie sie denn überhaupt angeguckt haben.“

Er meinte auch: „Weißt Du Joachim, ich bin dafür gemacht, um mit Menschen zu arbeiten, ihnen etwas zu geben. Diese rein strategische einsame Arbeit nur mit Excel, Powerpoint und dann auch noch alles total simplifiziert auf drei Slides mit englischen Buzzwords, die sich nur toll anhören, aber die keiner wirklich versteht: Ich kann das nicht mehr. Dafür bin ich nicht gemacht.“

Und er sagte noch etwas spannendes: „Ich hatte kaum Freiräume. Ich musste alles so machen wie die es wollten – auch wenn ich es furchtbar fand. Hauptsache englisches PowerPoint-Bullshit-Bingo hinter dem man sich verstecken und mit dem man angeben kann.“

Kein Wunder, dass er es da nicht mehr ausgehalten hat. Jeden Abend mit so einem schlechten Gefühl aus dem Job zu gehen ist furchtbar.

Mein Freund hat jahrelang Arbeit „verrichtet“ die 1) nicht seiner Kompetenz entsprach, 2) für ihn keinen Sinn gemacht hat, 3) wo er keinen nennenswerten Unterschied gemacht hat und 4) wo er kaum eigenen Gestaltungsspielraum hatte.

Das Modell des psychologischen Empowerment
Ein Modell, mit dem ich gerne Arbeite, und in dem sich diese vier Facetten wiederfinden ist das Modell des psychologischen Empowerment. Ich habe dieses Modell vom Wirtschaftspsychologen Carsten C. Schermuly http://carstenschermuly.de/ adaptiert und dabei einige Begriffe in ein für mich griffigeres Wording gebracht.

Wenn Mitarbeiter sich nicht motiviert fühlen, ausbrennen oder sogar kündigen, liegt es häufig an mangelhaftem psychologischen Empowerment. Psychologisches Empowerment setzt sich aus vier Facetten zusammen:

Dem Erleben von
• Kompetenz („Ich kann was!“)
• Sinn („Es macht für mich Sinn!“)
• Autonomie („Ich kann selbst entscheiden!“)
• Wirksamkeit („Ich mache einen Unterschied!“)

Wie hoch ist ihr Psychologisches Empowerment?
Wenn Sie möchten, gehen Sie einmal in sich. Nehmen Sie sich in den nächsten Tagen nach der Arbeit jeweils fünf Minuten Zeit. Lassen Sie den Arbeitstag vor Ihrem geistigen Auge vorbeiziehen. In welchen Arbeitssituationen haben Sie viel und in welchen Situationen wenig Empowerment empfunden? Beantworten Sie dazu diese vier Fragen:

1. Was habe ich heute gut gekonnt und wo hatte ich Möglichkeiten mich persönlich weiterzuentwickeln? (Kompetenz)
2. Was von dem, was ich heute gemacht habe, war für mich, die Mitarbeiter, das Unternehmen oder die Welt da draußen sinnvoll? (Sinn)
3. Wo konnte ich selbst Dinge entscheiden? (Autonomie)
4. Bei welchen Tätigkeiten habe ich gedacht: Das ist jetzt wirklich wichtig, dass du das hier gut hinbekommst? (Wirksamkeit)

Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Wenn Sie bei der Beantwortung längerfristig merken, dass ihnen nichts einfällt – dann ist es vermutlich an der Zeit, den Job zu wechseln!

Finden Sie immer wieder gute Antworten – herzlichen Glückwunsch! Sie haben gute Arbeit gemacht! Bleiben Sie da, wo Sie sind!

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